Re: Gedichte
von Katsumoto » Dienstag 19. August 2008, 16:05
Horror
Im Dunkeln verschwindet das Licht
Tot gesucht, Tot gefunden
Einsam in sich, der Mensch
Allein am Horrizont
Herz Blutend, doch keiner da
Herz zerrüttend
Unendwegt die Qual
Hilfe, doch niemand da
Regen, trüb und trist, die Welt
Ohne Sonnenschein
Wo ist das Herz
Wo der Sinn
Ohne Liebe
Ohne Leidenschaft
Ohne Hoffnung
Herz vergeben
Herz vertroknet
In ewigkeit verlohren, das Herz
KRIEG IST DIE HÖLLE!! ABER DER SOUND IST IMBA!!
Ich will den Gott nicht, der den Frieden gibt,
ich will den Gott nicht, der in Mauern wohnt,
ich will den Gott nicht, der unsichtbar thront,
ich will den Gott nicht, der das Recht verschiebt.
Ich will den Gott nicht, der die Demut lohnt,
ich will den Gott nicht, der den Sklaven liebt,
denn ich bin Herr, vor meiner Faust zerstiebt
alles, was seine falsche Milde schont!
Ich will den Gott im grünen Eichenkleid,
ich will den Gott, der dumpf im Donner schreit,
ich will den Gott, der lichten Lenz mir bürgt,
und will den Eisgott, der die Sonne würgt,
ich will den Gott, der Blitzes Peitsche schwingt,
der meines heil'gen Waldes Sturmlied singt
„Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn.“
(„In seinem Haus in R’lyeh wartet träumend der tote Cthulhu.“)
Es ist nicht tot, was ewig liegt,
bis dass die Zeit den Tod besiegt